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Schlitzblatt-Storschnabel

(Geranium dissectum)

V — IX Home Ruderalfluren, Brachen
10 — 60 cm indigen LC
Blüte
Therophyt, planar-mont. Die ausgerandeten, purpurroten Kronblätter sind ungefähr so lang wie die Kelchblätter, die Laubblätter sind fast bis zum Grund geteilt. Der Blütenstiel ist nur 0,5—1,5 cm lang. Der Stängel ist abstehend behaart, mit Drüsenhaaren. Die Kelchblätter tragen eine 1,5 mm lange Granne und sind ebenfalls drüsenhaarig, genauso der etwa 1,5 cm lange Fruchtschnabel (Lit). Die Art ist in Österreich nur im alpinen und pannonischen Naturraum gefährdet (Lit). Das Epitheton dissectum leitet sich von lat. secare (= schneiden) ab, also zerschnitten oder zerschlitzt und bezieht sich auf die Form der Blätter. Weltweite Verbreitung und Gefährdung siehe Royal Botanic Gardens KEW.
 
Früchte
 
 
Früchte
Koordinaten des Standortes: 44°59'53,23"N, 13°58'9,32"E. Aufnahmen: 13.05.2023 Prodol
 
gesamt
 
 
Blüte
 
 
Blüte nah
 
 
Rosette
Koordinaten des Standortes: 48°11'0.20"N, 14° 8'54.78"E. 16.05.2020 Weißkirchen
 
Geranium dissectum
 
 
Geranium dissectum
 
 
Geranium dissectum
 
 
Geranium dissectum
 
 
Geranium dissectum
 
 
Geranium dissectum
Stängel abstehend kurzhaarig. Aufnahmen: 13.04.2014 Banjole

Wikipedia

Aus der Flora von Oberösterreich 1885

"1378. G. dissectum L. (Geschlitztblättriger St.)
Wurzel spindelig. Stengel liegend, bis 1' lang, die mittleren oft aufrecht, abstehend kurzhaarig wie alle grünen Theile, oberwärts nebst Blatt-, Blüthenstielen und Kelchen meist drüsig. Blätter grasgrün, im Umrisse nierenförmig, bandförmig-5—7 theilig. Abschnitte der unteren Blätter vielspaltig, der oberen 3 spaltig. Zipfel lineal, spitz. Blüthenstiele kürzer oder höchstens so lang als das sie stützende Blatt. Kelchblätter bei der Blüthe abstehend. Kronblätter dunkelpurpurroth, verkehrt herzförmig, nur 2—3''' lang, beiläufig so lang als der Kelch. Theilfrüchtchen ohne Runzeln, sammt dem Schnabel abstehend drüsig behaart. Samen bienenzellig punktirt. Von G. Columbinum durch die kurzgestielten, unansehnlicheren Blüthen leicht erkennbar.
Mai— Oct.


Auf bebautem Lande, in Stoppelfeldern, Kleeäckern, unter Getreide sowohl über kalkreichem als kalkarmem Boden, häufig als Unkraut, in Gärten u. s. in allen Kreisen; 2000-3000' aufsteigend, gemein. Um Linz zunächst massenhaft auf Aeckern am Freinberge und auf der Haide."

Aus: Duftschmid, J.: Die Flora von Oberösterreich, IV. Band (Seite 144), Linz 1885, Verlag Ebenhöchsche Buchhandlung.
Zum Ortsverzeichnis einiger der bei Duftschmid angegebenen Standorte

 

 Letzte Bearbeitung 08.02.2025

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